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tonmischung.de ....und wie findet man zu uns?

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Kompressor:


Ein Compressor ist ein Gerät zur Dynamikbearbeitung. Man kann ihn heutzutage als Hardware oder Software (Plug-in) erhalten. Er wird meistens zur Komprimierung des Signals oder Eindämmung von unerwünschten Signalspitzen- wo er dann auch Limiter genannt wird- verwendet. Man schickt auf den Eingang ein dynamisch sehr stark schwankendes Signal und bekommt am Ausgang -je nach Einstellung- ein dementsprechend eingeengtes Signal.

Er wirkt wie ein Ventil, sprich er lässt nur noch eine bestimmte Menge an Signaldynamik am Ausgang durch. Diese Geräte vermindern ab einem bestimmten Pegel diesen um den eingestellten Wert. Damit werden alle lauten Stellen leiser. Jetzt kann ich nach dem Regelvorgang wieder den gesamten Pegel anheben, und somit bekomme ich die leisen Stellen lauter!

Einsatzmöglichkeiten:

Gesang: Eine Stimme unterliegt starken Dynamikschwankungen, d. h. es gibt schwächere und stärkere Passagen. Auch hier kommt der Kompressor wieder zum Einsatz. Besonders heutzutage,wo die Musikproduktionen sehr "dicht" sind,ist dies extrem wichtig,da man die Stimme sonst nicht "über das Playback" bekommt.

Sprache: Grundsätzlich gilt das selbe wie beim Gesang. Die Stimme des Sprechers wird durch den Einsatz des Compressors druckvoller, kräftiger und verständlicher,auch über Hintergrundgeräusche und Musik.

Instrumente: Auch hier benutzt man ihn zur Eindämmung von Signalspitzen und für druckvolleren Sound, z.B. beim Bass.

Mastering: Beim Mastern wird er heftigst eingesetzt um dem gesamten Material nochmal Druck zu verleihen. D.h.,wie oben beschrieben, dadurch da die lauten Signale leiser gemacht werden, können sie mit den leiseren Signalen gemeinsam lauter gemacht werden.

Nachteile:

Vorsicht! Es gibt eine Grenze, ab der das Signal anfängt zu "Pumpen". D.h. die Signalbeeinflussung wird hörbar.

Speziell Analog-Kompressoren verändern bei zu starkem Einsatz die Frequenzen des Signals. Es wird immer mittenlastiger.


Die verschiedenen Einstellmöglichkeiten eines normalen Kompressors sind:


Threshold: Hiermit stellt man den Pegel ein,ab dem die Kompression einsetzen soll.

Attack: Hiermit stellt man ein, wie schnell der Kompressor nach dem ersten Signal, das über dem Treshold liegt, einsetzen soll.

Release: Hiermit stellt man ein wie lange der Kompressor nach dem letzten komprimierten Signal noch arbeiten soll.

Ratio: Hiermit stellt man ein wie stark das Kompressionsverhältnis sein soll. 1:1 heißt Eingangssignal gleich Ausgangssignal, also keine Veränderung des Signals. 1:2 heißt das Ausgangssignal wird um den Faktor 2 komprimiert.

Softknee: Ist die Bezeichnung für eine weiche Kompressionskurve. D.h. um den Einsatzpunkt herum wird das Signal nicht so schnell stark Komprimiert.

Hardknee: Ist die Bezeichnung für eine harte Kompressionskurve. D.h. am Einsatzpunkt setzt der Kompressor sofort ein.

Make-up: Der Pegel, um den das Ausgangssignal wieder angehoben wird, um den Lautstärkenverlust durch die Kompression auszugleichen.

Side-Chain: Eine einstellbare Regelautomatik, findet heute meistens in der Form eines De-essers Verwendung.


Beispiel: Ihr wollt eine komplette Drumspur komprimieren um sie lauter

zu bekommen. Bei einer ausreichend grossen Kompression ist aber der Kick der Bassdrum weg.

Also einfach den Einsatzpunkt des Attacks etwas nach hinten versetzen (d.h.eine spätere Attackzeit einstellen).Dann  werden die ersten Millisekunden (den Kick) durchgezulassen,

und die Kompression setzt erst später ein.


Beispiel2: Ihr komprimiert den Sänger, aber irgendwie fängt das Signal

an zu "pumpen", heisst Ihr hört den Regelvorgang deutlich heraus.

Dann könnt ihr die Release-Zeit ein bisschen verlängern,damit der Kompressor nicht gleich

bei jedem kleinen Unterschreiten des Thresholds seine Arbeit aufgibt.

So wird der Regelvorgang gleichmässiger gestaltet.




MIDI Tipps:


Gewönnen Sie sich an Ihre Arbeit immer nach 10-15 Minuten abzuspeichern. So können Sie auch beim besten Computersystem nach  einem Totalabsturz den Schaden begrenzen.


Verwenden Sie bei Ihren Stücken in Ihrem Sequenzerprogramm für die Instrumente immer die gleichen Spuren. So können Sie selbst bei unbeschrifteten Tracks noch nach Jahren schnell erkennen um welches Instrument es sich gehandelt hat.


Grundsätzlich ist es aber auf jedenfall sicherer, wenn Sie sich angewönnen die Spuren immer klar erkennbar zu beschriften!


Gewönnen Sie sich an die Soundwechsel und Belegungen, immer vom Sequenzerprogramm aus anzuwählen. So können Sie sicher sein die Sounds auch wieder zu finden. Die genaue Bezeichnung, sowie die vorher zu ladende Soundbank sollten Sie wiederum in die Beschriftung des Tracks einbeziehen.


Teilen Sie die Musikstücke im Sequenzer in Parts, wie Intro/Strophe/Refrain/B-teil/C-teil etc. So haben Sie eine bessere übersicht. Bei Logic können Sie zum Beispiel eine Leersequenz in einem Leertrack bilden und diese mit dem Partnamen benennen.